WELTLADEN Edewecht aktuell

Bilder ...
... von unseren Jubiläumsveranstaltungen zum 10jährigen Bestehen des WELTLADENs gibt es hier – ein Bericht folgt!

 

Die ganze Welt unter einem Dach –
10 Jahre Fairer Handel in Edewecht! *

(* am 2. April 1995 wurde der Weltladen Edewecht eröffnet)

Herzliche Einladung zu unseren Jubiläumsveranstaltungen:

Empfang zur Eröffnung unserer fotografischen Vereins-Chronik
am Mittwoch, 22. Juni 2005 um 19.30 Uhr im Rathaus Edewecht

Grußworte: Bürgermeisterin Petra Lausch, stv. Landrat Jochen Finke, Ökumene-Referentin Millicent Botsio u.a. | Autorinnenlesung: Hilka Koch liest aus „Der weiße Condor“ | musikalische Umrahmung:
Saint-Nick-Gospel-Singers

Kunterbuntes Geburtstagsfest
am Samstag, 9. Juli 2005 von 10 bis 18 Uhr im und um den Weltladen,
Hauptstraße 90 – Geburtstagsempfang um 11 Uhr im Weltladen

Faire Kaffeetafel | Welt-Suppenküche | Internationale Musik | Spiel-
und Bastelprogramm für Kinder | Dia-Vortrag von Brigitte Hoffmann: „Partnerland Ghana“ | Lesung: Hilka Koch liest aus „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“ von Henning Mankell | und vieles mehr ...

Alle Gäste sind uns herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf Sie / euch!

 

"Probiertage" im Weltladen

"Heute Probiertag"– unter diesem Motto lädt der Weltladen Edewecht in diesem Jahr erneut alle neugierigen Feinschmecker und Feinschmeckerinnen zum Geschmackstest ein! Ob Tee, Säfte oder leckere Süßwaren: Hier kann das Sortiment aus fairem Handel probiert werden.

Am "Probiertag" (jeweils Samstage) gibt es jeweils zu den gewohnten Öffnungszeiten des Ladens von 10 bis 12 Uhr folgende Produkte:

  • 11. Juni 2005: Ceylon Tee (zur Unterstützung der Flutopfer)
  • 9. Juli 2005: Obstsäfte
  • 10 September 2005: Riegel und Co.
  • 8. Oktober 2005: Weinprobe
  • 3. Dezember 2005: Schokolade

 

Kunstbasar in Bad Zwischenahn

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Weltladen Edewecht am Kunstbasar in der Wandelhalle in Bad Zwischenahn, den die terre-des-hommes-Gruppe Ammerland/Oldenburg am 9./10. Oktober 2004 veranstaltet hat.

Der Weltladen präsentierte dort das umfangreiche Sortiment an Lebensmitteln und Kunstgewerbe – natürlich auch die direkt importierten Holzschnitzarbeiten aus Vakpo/Ghana.

 

Den een sien Uhl - den annern sien Nachtigall?

"Edewechter Kaffee" im Weltladen

Auch wenn man sich auf den ersten Blick mit den Kaffeetrinkern in aller Welt über die niedrigen Preise freut, zeigt doch ein zweiter, genauerer Blick, dass diese Freude nie ungetrübt sein kann.

Noch vor vier Jahren kostete der Arabica-Rohkaffee auf dem Weltmarkt 200 US-Dollar pro 100 amerikanische Pfund. Heute sind es ca. 65 US-Dollar. Der nicht so edle Robusta-Kaffee bringt sogar weniger als 29 US-Dollar. Das deckt noch nicht einmal die Produktionskosten der Kaffeebauern (Subventionen kennt man dort nicht mal dem Wort nach). Zusätzlich gebeutelt durch klimatische Katastrophen wie z.B. dem Hurrican "Mitch" oder extremer Dürre stehen die Kleinbauern des Südens vor dem Nichts. Was hierzulande als Existenzminimum gilt, grenzt für viele Kaffeebauern an Luxus. Nahrung, Kleidung, Wohnung für die Familie. Kaum jemand kann es sich leisten, seine Kinder zur Schule zu schicken: Hefte, Bücher, Stifte, Schuluniform. Wer soll das bezahlen? Zum Verkauf des Ackerlandes und zur Flucht in die Slums der Städte gibt es nicht viele Alternativen. Eine davon ist der Faire Handel. Diejenigen Kaffeebauern, die einem Verbund angehören und wenigstens einen Teil ihrer Ernte an Fairhandelsorganisationen verkaufen können, haben Hoffnung auf eine bessere Zukunft für sich und ihre Familie. Im Fairen Handel gibt es für Bio Arabica Rohkaffee 146 US-Dollar, für konventionell angebauten Arabica 131 US-Dollar pro 100 amerikanische Pfund. Das bedeutet aber wesentlich höhere Verkaufspreise für das Päckchen Kaffee im Ladenregal. Und damit sind wir wieder bei der Nachtigall.

Vielen Kunden ist nur schwer verständlich zu machen, dass jedeR KaffeetrinkerIn Anteil hat an der Verteilung von Reichtum und Armut auf unserer gemeinsamen Erde. Deshalb setzt auch das ehrenamtliche Team des Eine Welt e.V. aktuell einen Kaffee-Schwerpunkt. Anlässlich des Basars der Ev.-luth. Kirchengemeinde im November 2001 stellten die MitarbeiterInnen erstmals den "Edewechter Kaffee" (...den mit der Mühle) vor. Er zeichnet sich aus durch:

- hochwertige Bio Arabica Sorten

- recyclebare Vakuumverpackung ohne Aluminiumschicht

- gezielte Unterstützung von Kleinbauern in Mittel- und Südamerika, die nur geringe Mengen Biokaffee produzieren

- voll aromatischen milden Geschmack

Das 250g Päckchen kostet 3,50 € und ist natürlich auch im WELTLADEN erhältlich.